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Finanzielle Unterstützung für Beratungsstelle

Behand­lung Bericht und Antrag zum Pos­tu­lat 608 im Gemein­de­rat am 17. Januar 2022

Wir dan­ken dem Stadt­rat für seine Aus­füh­run­gen im Bericht und die Aus­sicht auf seine Bereit­schaft, die Bera­tungs­stelle finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Die Fol­gen von häus­li­cher Gewalt sind für die Gesell­schaft teuer und die Betrof­fe­nen lei­den. Schutz­häu­ser, wie das Frau­en­haus eines ist, sind wich­tig. Aber auch die Prä­ven­tion von Gewalt und Bera­tungs­an­ge­bote für Betrof­fene sind nötig. Im Kan­ton Zürich rückt die Poli­zei im Schnitt 15 Mal pro Tag wegen fami­liä­rer Strei­te­reien oder häus­li­cher Gewalt aus.  Wie der Stadt­rat in sei­nem Bericht erwähnt, wur­den «im 2020 56 Frauen und 64 Kin­der Schutz und Unter­kunft gebo­ten. Seit 2020 wer­den die ers­ten 35 Unter­brin­gungs­tage der schutz­be­dürf­ti­gen Per­so­nen ab Ein­tritt durch die kan­to­nale Opfer­hilfe finan­ziert, bis dahin waren es die ers­ten 21.» Seit­her seien keine zusätz­li­chen Leis­tun­gen für Betrof­fene mehr nötig gewe­sen. Auf­wen­dun­gen für nötige Nach­sorge wür­den durch die Sozi­al­hilfe oder durch Spen­den finan­ziert.

Gemäss dem Antrag kann sich die Stadt Uster nun vor­stel­len, zu der Finan­zie­rung der Bera­tungs­stelle 10'000 Fran­ken (einen Vier­tel der Kos­ten) bei­zu­tra­gen. Über einen kon­kre­ten Unter­stüt­zungs­an­trag des Frau­en­hau­ses Zür­cher Ober­land ab 2022 wird die Sozi­al­be­hörde ent­schei­den.